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Von
Bolsward nach Woudsend |
In der
Nacht hat es geschüttet wie aus Eimern. Egal, wir haben super geschlafen. |
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der Herren ist Frühauf-steher und macht sich schon auf um frische
Broodjes zu holen. Er ist aber auch der Einzige. Ganz Bolsward schläft
noch... |
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Im Supermarkt
bei Poiesz wird er fündig und sorgt für ein traditionelles
Superfrühstück. Heute gibt es gekochte Eieren, das Weiße
fest und das Gelbe flüssig. Das kann nur ein schöner Tag werden... |
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Während
Wolfgang mit Erfolg versucht seinen Duettpartner des nächtlichen
Schnarchkonzerts wieder unter die Lebenden zu holen, spült Willi
erstmal das Geschirr vom Vortag. Männerwirtschaft! |
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Das Frühstück
wird phänomenal, sogar mit höllandischer Musik aus dem Bootsradio.
Anschließend ist Generalreinigung angesagt, die Sanitäranlagen
hier in Bolsward sind wirklich empfehlenswert sauber. Heijo hat es für
uns getestet. |
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Wir fahren
los, den Kanal Richtung Workum. Doch schon nach 20 Minuten geht es nicht
weiter. Die Ampeln zeigen rot. Der Brückenwärter macht eine
Stunde Mittagspause in seinem Caravan. Und das ist sein Heiligtum. |
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Wir tun
uns die Ruhe an, vertäuen das Boot am Ufer und trinken ein lekker
Pausenbierken. |
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Karten
raus und gezockt!!! Von uns aus kann die Pause bis zum Abend dauern.
Es wird heiß aus der Hand gespielt. Kein Wunder bei einem angesagten
Null ouvert Hand. |
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Endlich
geht es weiter, der Brückenwärter wird 3mal angetrötet
und dann macht er die Brücke hoch. Wir haben viel Spaß und
sehr wenig Verkehr. Außerdem wieder schöne Huisjes am Ufer... |
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Die einen
angeln (man muss aufpassen, dass man nicht zu schnell fährt oder
irgendeine Angelschnur kappt) die anderen vergügen sich beim Trampolinspringen.
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Im Heeger
Meer wird es richtig diesig und regnerisch. Wir haben es warm und was
zu essen und zu trinken, was soll's! Der Segler muss schon eine Menge
Idealismus aufbringen. |
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Heijo
pafft gemütlich seine Piepe weg und trinkt ein Gläschen dazu.
Willi nutzt die Zeit für ein kleines Nickerchen. Woudsend kommt
langsam in Sicht... |
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Wir
kriegen, weil noch rechtzeitig am Tag, einen Liegeplatz im Yachthafen
"De Rakken". Es ist zum Bersten voll und wir müssen zentimetergenau
in die zugewiesene Box fahren. Mit der starken Bugstrahlschraube unserer
Sjirkje gelingt uns das vortrefflich. Es ist auch nicht weit zum gepflegten
Sanitärgebäude. Links neben uns "parkt" ein sehr
netter und gesprächiger Holländer. |
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Natürlich
haben wir Schmacht bis unter beide Arme. Es gibt Erbsensoup à
la Dose, veredelt mit Pfefferbeißern, die Leonhard fachkundig
mit der Schere auf genormte 1,2cm Länge schnippelt. Et is wat Lekkers... |
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Ein friesischer
Landregen lässt uns überlegen, eine trockene Kneipe aufzusuchen.
Die muss doch weiter nach da unten liegen... |
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Wir finden
sie: DE WATERSPOORT. Es ist wieder heel gemütlich, das Bier schmeckt
(obwohl Heineken) und wir unterhalten uns prima. Hier beschließen
wir den schönen Tag und nehmen noch so manchen Schlummertrunk,
der in der Nacht dann auch wirkt. |
